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Institut für Logopädie in Dortmund



Das staatlich anerkannte Institut für Logopädie im Herzen der Stadt Dortmund wurde 1995 eröffnet. Es ist Teil von maxQ., dem staatlich qualifizierten Partner in der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Sozial- und im Gesundheitsbereich. Neben der staatlich anerkannten Ausbildung zum/zur Logopäden/Logopädin bietet unser Institut sowohl Behandlungen logopädischer Störungsbilder als auch Fort- und Weiterbildungen in Voll- und Teilzeit an.

Das Institut für Logopädie gehört dem Bund Deutscher Schulen für Logopädie (BDSL) an, einem freiwilligen Zusammenschluss verschiedener Schulen für Logopädie, die sich gemeinsam dazu verpflichtet haben, hohe Qualitätsstandards zu entwickeln und zu erweitern. Außerdem kooperieren wir mit der Hochschule Osnabrück, so dass unsere Schülerinnen bei uns die Ausbildung absolvieren können und anschließend nahtlos in ein verkürztes Bachelor-Studium der Logopädie einsteigen können.

maxQ. ist Teil des Berufsfortbildungswerks (bfw) des DGB, dem bundesweit tätigen Bildungsdienstleister. Das bfw ist als Bildungsanbieter nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert.

 

Aktuelles

Logopädie

 

 

Infoveranstaltungen:

 

Montag, 23.04.2012

(15.00 - 16.30 Uhr)

Donnerstag, 24.05.2012

(15.00 - 16.30 Uhr)


Bewerbungen nehmen wir gerne entgegen!

 

 

"Zeichnen ist Sprache für die Augen,
Sprache ist Malerei für das Ohr."
J. Joubert

Das Berufsbild Logopädie

Das Berufsbild Logopädie



Die Logopädie ist eine moderne, therapeutische, medizinische Disziplin. "Logopäden/innen untersuchen und behandeln Menschen jeden Alters mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen, die organisch oder funktionell verursacht werden." (Definition nach dbl e.V.)

Logopädische Maßnahmen umfassen die Prävention, Diagnostik, Beratung und Therapie.

Welche Störungsbilder behandeln Logopädinnen?

Zu den Sprachstörungen gehören sowohl Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern (SES) als auch neurologisch bedingte Sprachstörungen (Aphasien), die hauptsächlich bei Erwachsenen, zum Beispiel nach Schlaganfällen, auftreten können.

Sprechstörungen können im Rahmen neurologischer Erkrankungen auftreten (Dysarthrien), als reine Artikulationsstörungen (Dyslalien) oder als Störungen im Redefluss (Stottern, Poltern).

Stimmstörungen (Dsyphonien) sind funktionell oder organisch bedingte Störungen der Stimmgebung und zeigen sich unter anderem in Veränderungen im Stimmklang sowie anhand von eingeschränkter Leistungsfähigkeit der Stimme. Betroffen von Störungen sind vor allem Viel- und Berufssprecher, z.B. Lehrer.

Schluckstörungen können im Rahmen von neurologischen Erkrankungen auftreten und Störungen der Muskulatur der Zunge, des Rachens oder des Kehlkopfes bewirken, so dass eine erschwerte oder unzureichende Nahrungsaufnahme die Folge sein kann (neurogene Dysphagien). Bei Kindern kann ein muskuläres Ungleichgewicht der Gesichts- und Mundmuskulatur mit einem kindlichen Schluckmuster vorliegen (MFS).

Wo und wie arbeiten Logopädinnen?

Logopäden/innen arbeiten selbständig und eigenverantwortlich als Angestellte in logopädischen Praxen oder Institutionen wie Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, Sprachheilschulen oder –kindergärten, selbständig in eigener Praxis oder, als diplomierte Logopäden/innen, in Lehre, Wissenschaft und Forschung.


Die logopädische Behandlung erfolgt in Einzel- oder Gruppentherapien auf Basis einer ärztlichen Verordnung. Die Planung der Therapie und die Auswahl der Methodik liegt vollständig in der Hand des/der Therapeuten/Therapeutin.

Berufsaussichten

Die Logopädie ist ein moderner Heilberuf; die Berufschancen für Logopäden/innen sind nach wie vor sehr gut.

Die Ausbildung Logopädie

Die Ausbildung Logopädie



LogopädInnen absolvieren eine dreijährige Ausbildung an einer staatlichen oder privaten Fachschule für Logopädie. Voraussetzung für diese Ausbildung ist mindestens ein Realschulabschluss oder ein Hauptschulabschluss mit einer abgeschlossenen mindestens zweijährigen Berufsausbildung.

Nach Abschluss der dreijährigen Ausbildung kann in weiterführenden FH Studiengängen ein Bachelor-Grad erworben oder der Aufbaustudiengang „Lehr und Forschungslogopädie“ (acht Semester, Voraussetzung hierfür ist unter anderem die Hochschulreife) absolviert werden. Weitere Informationen rund um die Ausbildung in der Logopädie finden Sie auch unter www.logo-ausbildung.de.

Die Inhalte der Ausbildung


Die Inhalte der Ausbildung zum/zur Logopäden/in sind in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Logopäden (LogAPro) festgelegt.

Die Ausbildung setzt sich zusammen aus mindestens 1.740 theoretischen und mindestens 2.100 praktischen Stunden. Letztere beinhalten praktische Unterweisungen im Rahmen des Unterrichts, praktische Fächer wie Stimmbildung und Sprecherziehung, die Durchführung von Untersuchungen und Behandlungen von Patienten unter Anleitung von Lehrkräften in der Lehranstalt sowie externe Praktika mit wechselndem logopädischen Schwerpunkt (Kindersprache, Stimme, Redeflussstörungen, neurologische Sprach- und Sprechstörungen).

Die theoretischen Fächer lassen sich in folgenden Themengebieten zusammenfassen, die das gesamte Spektrum der Logopädie wiedergeben:
-    Medizin (z.B. Anatomie, Pathologie),
-    Pädagogik und Geisteswissenschaften (z.B. Psychologie, Pädagogik)
-    Kommunikationswissenschaften (z.B. Linguistik, Phonetik)
-    Logopädie (z.B. Dyslalie, Stottern/Poltern, Aphasie…)

In unserem Institut für Logopädie werden die logopädischen Inhalte von qualifizierten und erfahrenen LehrlogopädInnen vermittelt. Darüber hinaus unterrichten verschiedene Dozenten ( u.a. eine Phoniaterin, eine Musiktherapeutin, eine Opernsängerin, Linguisten, ein Pädagoge ) ihre jeweilige Profession.Einen detaillierten Überblick über die Unterrichtsfächer finden Sie hier. Übersicht

 

Hochschul-Kooperation

Hochschul-Kooperation



Das maxQ. - Institut für Logopädie Dortmund ist Kooperationsschule der Hochschule Osnabrück.

Dies bedeutet, dass unsere Schülerinnen sich im zweiten Ausbildungsjahr dafür entscheiden können, als Gasthörerinnen an Zusatzmodulen des Studienganges "Bachelor of Science Logopedics" teilzunehmen.

Die Zusatzmodule bestehen aus ca. sechs Wochenendterminen im 4. und 5. Semester der Ausbildung. Für die Teilnahme fällt eine Semestergebühr an, jedoch keine Studiengebühren.

Damit können Sie ihren Weg in ein Anschlussstudium der Logopädie nach der abgeschlossenen Berufsausbildung ebnen.

Das Hochschulstudium besteht aus zwei Phasen:

1. Phase: sechs Semester an der Berufsfachschule

2. Phase: drei Semester an der Hochschule.

Bei weiteren Fragen sprechen Sie uns gerne an. Außerdem ausführliche Informationen auf den Websites der Hochschule:

http://www.wiso.hs-osnabrueck.de/index.php?id=9445

 

Unsere Leistungen / Unser Anspruch

Unsere Leistungen / Unser Anspruch



Unsere Leistungen
  • Theoretischer und praktischer Unterricht auf der Basis des Gesetzes über den Beruf des Logopäden
  • Praktische Ausbildung in allen Störungsbildern am Patienten unter Supervision ab Ende des 1. Ausbildungsjahres
  • Erste-Hilfe-Kurs (Voraussetzung für die Zulassung zum Staatsexamen) in den Lehrgangsgebühren inklusive
  • Repetitorien in allen relevanten Unterrichtsbereichen zur Vorbereitung auf das Staatsexamen
  • Einsatz moderner didaktischer Konzepte der Erwachsenenbildung
  • Große, helle Klassenräume
  • W-Lan, Schülerrechner mit Internetzugang
  • Schülerküche und Aufenthaltsbereich
  • 30 Ferientage je Ausbildungsjahr
  • Modernes Therapiematerial für alle logopädischen Störungsbilder
  • Umfangreiche Präsenzbibliothek

 

Unser Anspruch


Wir bieten Ihnen eine fachlich fundierte Ausbildung, die Sie konkret auf Ihren Beruf als Logopäde/in vorbereitet. Das beinhaltet neben der theoretischen Vorbereitung auf die beruflichen Anforderungen die individuelle Förderung Ihrer eigenen kommunikativen Kompetenzen sowie die Unterstützung bei Ihrer Entwicklung hin zu einer authentischen Therapeutenpersönlichkeit. Wir sind überzeugt davon, dass wir diesem Anspruch am besten in einem partnerschaftlichen Miteinander gerecht werden können.

Wir DozentInnen verstehen uns als Lernbegleiter.
Das heißt für uns, dass wir Sie in Ihrem selbständigen Lernprozess unterstützen. Bei eventuell auftretenden Schwierigkeiten liegt uns daran, Ihnen bei der Findung von Lösungen und Perspektiven hilfreich an der Seite zu stehen.

Unser Prinzip ist es, Sie möglichst selbständig agieren zu lassen und Ihnen unter die Arme zu greifen, wann immer es nötig ist.

Wir garantieren, dass wir den Lernstand jeder einzelnen Schülerin jederzeit im Blick haben und diesen regelmäßig teamintern und mit Ihnen besprechen.

 

Ihre Bewerbung für die Logopädieausbildung

Ihre Bewerbung für die Logopädieausbildung



Bewerbungsmodalitäten

Bei uns startet der neue Ausbildungskurs Logopädie stets am 01. September des laufenden Jahres. Wir beginnen mit der Auswahl der Interessenten im November des Vorjahres. Bewerbungen nehmen wir gerne jederzeit entgegen!

Folgende Zugangsvoraussetzung ist gesetzlich gegeben:

gesundheitliche Eignung

mittlerer Bildungsabschluss oder höhrere Qualifikation oder Hauptschulabschluss mit mindestens zweijähriger abgeschlossener Berufsausbildung

Die logopädische Eignung bedeutet darüber hinaus

eine nachvollziehbare Motivation und klare Entscheidung für den Berufswunsch der Logopädin

eine gute Ausdrucksfähigkeit in der deutschen Sprache in Wort und Schrift (freies korrektes Sprechen, deutliche Aussprache)

gute schriftsprachliche Fähigkeiten (Rechtschreibung, Grammatik)

eine gesunde, belastbare Stimme

ein Grundvermögen an Musikalität

Das Bewerbungsverfahren

Sie bewerben sich bei uns in schriftlicher Form und vollständig mit folgenden Unterlagen:

• Anschreiben mit Angabe der Motivation zum Berufswunsch
• Tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild
• Beglaubigte Kopie des Schulabschlusszeugnisses
• Zeugnisse (Berufsausbildung, Arbeit)
• HNO-ärztliches Gutachten


Ihre Unterlagen werden bei uns eingehend geprüft. Wenn Ihr Profil den Aufnahmevoraussetzungen entspricht, laden wir Sie zu einem Eignungstest ein. Dieser besteht aus einem persönlichen Gespräch, in dem wir Sie besser kennen lernen wollen und in dem auch die Möglichkeit für Fragen an uns besteht. Desweiteren führen wir ein Stimm- und Musikalitätsscreening sowie eine schriftliche und eine kommunikative Aufgabe durch.

Sie erhalten dann noch am Tag des Eignungstests eine Rückmeldung von uns über Ihre Ergebnisse.

Für weitere Fragen stehen wir selbstverständlich gerne telefonisch zur Verfügung. Ihre Ansprechpartnerin: Stephanie Bednarz (Schulleitung)

Finanzierung

Finanzierung



Die Kosten für die 3jährige Logopädie-Ausbildung an unserem Institut belaufen sich für den kommenden Ausbildungskurs auf 765,00 € monatlich.

Die Ausbildung ist BAFÖG-berechtigt!

Die Ausbildungskosten sind teilweise steuerlich geltend zu  machen!

Hinweise auf Möglichkeiten zur Unterstützung der Finanzierung finden Sie folgend.

Möglichkeiten der Finanzierungsunterstützung

Die jeweiligen Finanzierungsmöglichkeiten kommen je nach persönlicher Situation in Frage und müssen bei Bedarf individuell besprochen und berechnet werden.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Suche nach der optimalen Finanzierung. Gelegenheit für Fragen hierzu findet sich im Rahmen der Informationsveranstaltungen oder auch nach persönlicher Terminvereinbarung.

Ihre Ansprechpartnerin: Stephanie Bednarz (Schulleitung)

 

Logopädische Behandlungen

Logopädische Behandlungen



Wir behandeln in unserem Institut alle logopädischen Störungsbilder.

Die Behandlung erfolgt im Rahmen der Praxisausbildung zu LogopädInnen durch unsere Auszubildenden unter Supervision der Lehrkräfte.

Falls Sie Fragen haben, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, wir informieren und beraten Sie gerne!


Zur näheren Erläuterung logopädischer Störungsbilder sind folgend einige aufgeführt.

  • Myofunktionelle Störung
  • Dyslalie (kindliche Aussprachestörungen)
  • Dysgrammatismus
  • Sprachentwicklungsstörung/-verzögerung
  • Stottern
  • Stimmstörung
  • Aphasie
  • Dysarthrophonie
  • Dysphagie
  • Sprechapraxie
  • Sprechrehabilitation nach Kehlkopf(teil)entfernung


Myofunktionelle Störungen, d.h. Störungen des orofacialen (Mund- und Gesichtsmuskulatur) Muskelgleichgewichtes, Mundatmung, Zungenpressen, Lutschgewohnheiten, Zahnfehlstellungen usw.
Dyslalien, d.h. kindliche Aussprachestörungen; das Kind bildet aus verschiedenen Gründen Laute und/oder Lautverbindungen seiner Muttersprache nicht korrekt (es lässt sie aus oder ersetzt sie durch einen anderen Laut, z. B. sagt es statt Katze: Tatze, oder statt Schnecke: Necke, oder es bildet sie falsch, z.B. der allgemein unter dem Begriff "Lispeln" bekannte Sigmatismus interdentalis). Aussprachestörungen gibt es in vielen verschiedenen Varianten und Schweregraden, abhängig davon, wieviele Laute betroffen sind.
Dysgrammatismus, d.h. Sätze werden grammatikalisch nicht korrekt gebildet. Es werden z.B. Wörter oder Satzteile ausgelassen ("Papa gekommen", "Mann geht Auto"), bestimmte Formen fehlen, oder werden falsch verwendet ("Der Ball liegt oben Tisch", "Warum hast du ihm gehelft?"), oder das Kind hat Probleme mit dem Satzbau ("Erst ich muss reinkommen", "Nicht mehr spielen heute wir?"). 
Sprachentwicklungsstörungen/-verzögerungen, d.h. es treten mehrere sprachliche Auffälligkeiten auf, z.B. Sprachverständnisstörungen (das Kind versteht Aufforderungen oder die Bedeutung bestimmter Worte nicht und reagiert deshalb nicht erwartungsgemäß), Wortschatzdefizite (das Kind kennt für sein Alter eine zu kleine Anzahl an Wörtern), Wortfindungsstörungen (das Kind hat zwar einen altersgemäßen Wortschatz, kann aber in der Sprachproduktion nicht adäquat darauf zugreifen, was sich u.A. durch häufiges Suchverhalten äußert), oder Dysgrammatismus (s.o.). 
Stottern, d.h. Laute, Silben oder auch ganze Wörter werden wiederholt oder gedehnt; die Unflüssigkeiten bestehen länger als 6 Monate; es treten Blockaden mit mehr oder weniger deutlichen Verspannungen auf. 
Stimmstörungen, z.B. heisere, rauhe Stimme bei sprechintensiven Berufen, nach Schilddrüsenoperationen oder Operationen an den Stimmlippen; Wegbleiben der Stimme (Aphonie). Eine Stimmtherapie setzt sich zusammen aus den Bereichen Persönlichkeit (Wahrnehmen, Erkennen, Reflexion, Identifikation), Intention (Einsatz von Mimik und Gestik zur Entlastung des Kehlkopfes, nonverbales Verhalten, Beeinflussung von Körperspannung, Atmung und Stimmgebung durch Intention), Tonus (Körperwahrnehmung, Beeinflussung der Körperspannung, Physiologische Aufrichtung), Atmung (Verbesserung der Atemwahrnehmung, Aktivierung der Bauch- Flankenatmung) und Phonation/Artikulation (Physiologische Stimmgebung, Verlagerung des Sprechansatzes nach vorne, gesamtkörperliche Resonanz usw.).

Im Rahmen unserer Ausbildung bieten wir kostenfreie Stimmpräventionsmaßnahmen für BerufssprecherInnen als Einzel- und / oder Gruppenmaßnahme an. 


Aphasien, d.h. Störungen im kommunikativen Gebrauch der Sprache, die in verschiedenen Formen auftreten können.

Betroffen sind die Bereiche Sprechen und Sprachverständnis, sowie Lesen und Schreiben, je nach Störungsbild mehr oder minder ausgeprägt. Zur Diagnose einer Aphasie werden folgende neuropsychologische Untersuchungen durchgeführt.

  • spontanes Sprachverhalten
  • Nachsprechen von Lauten und Wörtern und kurzen Sätzen
  • Benennen und Beschreiben von gezeigten Abbildungen
  • Sprachverständnis für Namen von Objekten und für Sätze, geprüft mit Auswahlaufgaben
  • Schriftsprache (Lesen und Schreiben) 


Dysarthrophonien, d.h. Störungen der Artikulation (Aussprache) und/oder der Stimmgebung und/oder der Prosodie (Betonung). Dysathrophonien können einzeln, oder zusammen mit Aphasien auftreten. In der Therapie werden sowohl die mundmotorischen Fähigkeiten, als auch die Artikulation und die Stimme behandelt. 


Dysphagien, d.h. Störungen des Schluckvorgangs. Ursachen sind entweder neurologische Erkrankungen (Schlaganfall, Parkinson, Schädel-Hirn-Trauma etc.), oder Veränderungen im orofacialen Bereich, z.B. Tumoroperationen. In der Therapie wird dabei versucht, die Störung ursächlich oder kompensatorisch zu beheben, z.B. durch mundmotorische Übungen oder das Erlernen bestimmter Schlucktechniken. 


Sprechapraxie, z. B. die Zunge findet im Mund nicht den richtigen Platz, an den sie bei der Aussprache des jeweiligen Lautes gehen muss. Dadurch kommt es zu Suchbewegungen oder der Aussprache eines falschen Lautes. In der Therapie soll eine verbesserte Sprechplanung erarbeitet werden, um diese Probleme zu kompensieren. 


Sprechrehabilitation nach Kehlkopf(teil)entfernung, d.h. Stimmrehabilitation mit Elementen aus der Stimmtherapie bei Teilentfernungen, oder Anbahnen einer Ersatzstimme mit und ohne technische Hilfsmittel. 


  • Bildergalerie

Lernen Sie uns kennen

Lernen Sie uns kennen



Informationsveranstaltungen / Tag der offenen Tür

Regelmäßig führen wir Informationsveranstaltungen und Tage der offenen Tür durch. Dazu sind alle interessierten Schüler, Eltern, Lehrer, Angehörigen u.ä. herzlich eingeladen.

Die Termine finden Sie oben > Aktuelles.

Schnupperunterricht

Wir bieten allen interessierten Bewerberinnen gerne die Möglichkeit, uns, die Logopädie und die Ausbildung ein bißchen kennen zu lernen.

Dazu sind Sie eingeladen, bei uns einen Schnuppertag zu absolvieren. Nach Absprache können Sie in einem oder mehreren Unterrichten dabei sein und auch logopädische Behandlungen sehen.

Dazu melden Sie sich einfach telefonisch und vereinbaren einen Termin mit uns.

Ansprechpartnerin ist Silke Ziob (Mo, Mi, Do erreichbar).

Das sagen Schülerinnen ...

Das sagen Schülerinnen ...



"Ich fand es gut, dass man nicht nur als Schüler xy, sondern auch persönlich als Mensch gesehen und behandelt wurde. [...] Es ist die Menschlichkeit, mit der Sie miene persönlichen "wehwehchen" behandelt haben, die mich so stark beeindruckt hat und die ich für ganz und gar nicht selbstverständlich halte." (B.L.; Log 09; 2011)

 

"Rückblickend kann ich sagen, dass mir besonders gut in Erinnerung geblieben ist, dass die Schule einem die Rahmenbedingungen geschaffen hat auch in sich selbst zu wachsen. Denn das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor bei dieser Ausbildung. Es findet eine Entwicklung der eigenen Persönlichkeit statt, mehr als in anderen Ausbildungszweigen. Dafür ist es wichtig, die nötigen Freiräume zu bekommen, aber auch den nötigen Halt. Und genau das habe ich in der Schule vorgefunden, alleine durch die fachliche als auch die soziale Kompetenz der Lelos. [...] Ein weiterer Punkt ist für mich gewesen, dass man mit den Lelos sehr gute fachliche Gespräche führen konnte, dass man gefordert, gefördert und unterstützt wurde. Dass es auch ein offenes Ohr für konstruktive Kritik gab." (D.N.; Logo 09; 2011)

Team



Stephanie Bednarz

ist Schulleitung des Instituts für Logopädie und Lehrlogopädin für die Lernbereiche Stimme, Neurologie, neurogene Sprechstörungen und Dysphagien.

bednarz.stephanie@
maxq.net


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Melanie Barmscheid 

Lehrgangsorganisation

Tel.: 0231 - 9130700

dortmund@bfw.de

Martina Steinsiek-Moßmeier

ist Lehrlogopädin für die Lernbereiche Kindersprache und Linguistik.

Tel.: 0231 - 91307013


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Silke Ziob

ist Lehrlogopädin für den Lernbereich Kindersprache.

 

Tel. : 0231 - 91307012


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Andreas Schramm

ist Lehrlogopäde für die Lernbereiche Redefluss und Neurologie.

Tel.: 0231 - 91307015


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Wir sind zertifiziert!
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Hoher Wall 9 - 11
44137 Dortmund
Tel.: 0231 - 9130700
Fax: 0231 - 91307025
eMail: dortmund@bfw.de

Ansprechpartnerinnen:
Stephanie Bednarz (Schulleitung)
Melanie Barmscheid (Sekretariat)

Telefonzeiten Sekretariat:
Mo - Fr 08:30 - 12:30 Uhr



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